• Das Projekt Centro Yanachaga

    das Gelände der Hacienda Yanachaga

    das Gelände von Quillazú

    Das Dorfprojekt Centro Yanachaga (ehem. Prosoya) ist ein soziales Projekt für 56 Schülerinnen und Schüler aus allerärmsten Familien an zwei Standorten am Rande des Nationalparkes Yanachaga-Chemillen im Distrikt Pasco in der Bergen von Peru. Das Projekt wird von dem deutschen Verein Peru-Aktion e.V.  durch Spenden finanziert.

    Nördlich der kleinen Provinzstadt Oxapampa gelangt man als erstes in das „Mädchenprojekt“ im Dorf Quillazú, wo 16 Schülerinnen betreut werden. Hier gibt es neben kleinen Läden eine Kirche mit angeschlossenem Kloster und eine von Nonnen geleitete Sekundarschule.

    Einige Kilometer weiter nördlich liegt der Standort für die Jungen  in der Nähe des Dorfes Huancabamba, das man in 20 Minuten Fußweg erreichen kann. Hier gibt es ein Rathaus, eine Primar- und eine Sekundarschule, eine katholische Kirche, eine kleine evangelische Gemeinde, ein paar Läden, zwei bescheidene Restaurants und einen Fußballplatz.

    Die betreuten Schülerinnen und Schüler  finden heute im Centro Yanachaga Unterkunft und Verpflegung. Sie besuchen in Huancabamba und in Quillazú die staatlichen Sekundarschulen. Zusätzlich bekommen sie in verschiedenen Werkstätten des Hilfsprojektes eine berufsvorbereitende praktische Ausbildung. Zum Centro Yanachaga in Huancabamba gehören 700 ha Land, Wald- und Weidegelände am Rande des Nationalparks Yanachaga Chemillén.  Das Gelände in Quillazú misst etwa 40 ha. Weitere Schwerpunkte des Programms sind die Wiederaufforstung und die Kommunalentwicklung.