• Das pädagogische Konzept

    alle Schüler in Huancabamba (2018)

    alle Schülerinnen in Quillazú (2015)

     

    lm Laufe der Jahre haben sich Schwerpunkte und Zielsetzungen für die Erziehungs- und Ausbildungsarbeit mit den Jugendlichen im Centro Yanachaga herauskristallisiert:

    • konkrete Erziehungs- und Ausbildungsarbeit vor Ort durch einheimische Kräfte
    • Die Jugendlichen machen an der staatlichen Schule im Dorf ihren Sekundarabschluss
    • Sie erhalten im Projekt Verpflegung, Unterkunft, Ausstattung, Mobiliar, Kleidung und alle Gebrauchsgegen-stände des täglichen Lebens
    • Die geistliche Betreuung wird im Projekt von lokalen Geistlichen übernommen
    • Jeweils 8 Jugendliche leben mit ihren peruanischen Betreuern in Familien-gruppen, NUCFAs -, nucleos familiares‘
    • Sie erledigen die häuslichen Aufgaben, halten ihre Zimmer, Duschen und Toiletten sauber, pflegen die Anlage, versorgen Tiere, waschen ihre Wäsche und übernehmen Aufgaben in der Küche.
    • jeden Abend nach dem Abendessen versammeln sich alle Schüler und Betreuer zum „noticierio“ – eine gespielte Nachrichtensendung, wie man sie aus dem Radio oder dem Fernsehen kennt bei der nach festgelegtem Plan täglich drei Schüler die lokalen, die regionalen und die internationalen Nachrichten des Tages vorzutragen. Nur konstruktive Kritik ist in der anschließenden Dialogschulung zugelassen.
    • Nachmittags haben die Schüler praktischen Unterricht, genannt EAPNE – educación alternativa práctica no escolarizada – und lernen nacheinander alle Werkstattbereiche kennen.
    • Nach dem Schulabschluss können sie auf eigenen Wunsch noch ein Jahr lang im Projekt bleiben und sich in zwei Fächern  spezialisieren. Am Ende steht eine praktische Abschlussprüfung.