• Wie arbeiten wir?

    Haus mit 2 Nucfas

    gemeinsames Essen im Comedor

    Gemeinschaftsarbeit

    Arbeiten um zu lernen und lernen um zu leben. Dies ist der Wahlspruch des Projektes.

    Unsere Jugendlichen werden jeweils im März zu Beginn des neuen Schuljahres im Projekt aufgenommen und bleiben i.d.R. bis zum Abschluss der Sekundarschule bei uns. Sie leben in Wohngruppen von 8 Personen.  In diesen so ganannten NUCFAS (nucleos familiares) leben sie weitgehend autonom.  Das Projekt bezahlt Ihnen die Schuluniformen, wenn das Geld der Familien nicht reicht und sie erhalten kostenlose Verpflegung durch die Gemeinschaftsküche. Die Speisen werden gemeinsam mit den Mitarrbeitern des Projektes morgens, mittags und abends im Speisesaal (Comedor) eingenommen.

    Jede NUCFA hat einen ausgebildeten pädagogischen Betreuer (Consejero/a), dem die Erziehungsarbeit obliegt und der auf Einhaltung der Regeln, auf Sauberkeit und Ordnung achtet sowie bei den Hausaufgaben hilft.

    Die Schüler müssen bei Gemeinschafts-arbeiten auch ihren Eigenbeitrag zur Erhaltung der Einrichtungen des Projektes leisten.

    Unter EAPNE (Educación Alternativa Práctica no Escolarizada) verstehen wir eine außerschulische Ausbildung der Jugendlichen in den verschiedenen Werkstätten (Talleres). Sie sollen dabei Grundfertigkeiten in verschiedenen handwerlichen Bereichen und in der Landwirtschaft lernen, die sie später gebrauchen können. Außerdem soll die EAPNE eine Orientierung für die spätere Berufswahl bieten.

    Die staatlichen Sekundarschulen fordern den Schülern viel ab. Der Unterricht findet häufig auch nachmittags statt und die Hausaufgaben sind anspruchsvoll. Daher bleibt den Schülern und Schülerinnen oft nicht viel Freizeit, die sie aber gerne mit sportlichen Aktivitäten ausfüllen.